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Mit dem Smartphone im Ausland unterwegs – Teil 2: Außerhalb der EU / in den USA

Letztes Jahr habe ich über meine Erfahrungen mit dem Smartphone im Ausland innerhalb der EU bei O2 berichtet. Als wir im Dezember für 2 Wochen das erste Mal in die USA gereist sind, hatte ich mich im Vorfeld schon darüber informiert, welche Möglichkeiten es gibt, in den USA mobiles Internet zu nutzen. Zwar gibt es wirklich fast an jeder Ecke ein öffentliches WLAN, aber gerade auf der Fahrt mit dem Mietwagen durch New England, war ich froh, unterwegs das Handy zum aufsuchen der nächsten Unterkunft nutzen zu können.

Da die Kosten bei O2 außerhalb Europas horrend sind, war also klar, dass ich mir für die Dauer des Aufenthalts eine lokale SIM-Karte würde besorgen müssen. Es gibt zum einen die Möglichkeit, sich vor Reiseantritt über diverse Anbieter internationale SIM-Karten zu bestellen. Am JFK Airport (allerdings erst beim Rückflug) habe ich außerdem einen Automaten entdeckt, an dem man SIM-Karten kaufen konnte. Soweit ich gesehen habe aber nur zum Telefonieren, nicht für mobiles Internet. Ich würde empfehlen, von beidem die Finger zu lassen, und sich stattdessen im Vorfeld zu informieren, welche Angebote es bei den Mobilfunkanbietern vor Ort im Zielland gibt. Gerade in Amerika gibt es bei vielen Anbietern Prepaid-Tarife ohne Laufzeitbindung.

Unter gibt es eine Übersicht über die aktuell angebotenen Tarife. Unter anderem Pay-By-The-Day zwischen 1$ (ohne Internet) und 3$ (mit Internet und 200MB mit 4G-Speed) und Monthly 4G. Ich habe mich vor Ort im Laden dann für letzteren Entschieden, weil man hier für 10$ Aufpreis auch kostenlose Festnetzgespräche und SMS unter anderem nach Deutschland mit drin hat. Die 50$-Variante plus 10$ Aufschlag für das Paket „International Unlimited Talk and Text“ hat mich also 60$, nach aktuellem Kurs umgerechnet etwa 45€, gekostet – schon ordentlich, aber das war’s mir auf alle Fälle wert.

Mit 4G ist es allerdings so eine Sache… Mein Samsung Galaxy S3 unterstützt noch kein 4G/LTE und es gibt in den USA zu meinem Erstaunen keine 3G-Abdeckung, die dann als Fallback einspringen würde. Der Mitarbeiter hat sogar behauptet, es gäbe überhaupt kein 3G/HSDPA in den USA, allerdings hatte ich an einigen wenigen Stellen in New York dann zwischendurch sogar HSDPA+ im Display stehen. Wenn man also kein Smartphone besitzt, das mit den 4G-Frequenzen in den USA umgehen kann, muss man sich darauf gefasst sein, mit EDGE unterwegs zu sein – nicht gerade berauschend, aber für Google Maps, Geocachen und hier und da mal was nachschauen hat es gerade so gereicht. Mag sein, dass es bei anderen Mobilfunkanbietern wie Verizon anders ist, aber da habe ich mich nicht weiter informiert.

Tipp: Die Synchronisierung ausstellen (geht zumindest bei Android-Smartphones) und wer sein Android-Gerät gerootet hat kann auch eine Firewall wie DroidWall installieren und nur benötigte Programme zulassen – so ist gewährleistet, dass die maximal verfügbare Bandbreite auch genutzt werden kann, und keine App-Updates oder andere Hintergrunddaten die sowieso schon geringe Geschwindigkeit noch weiter drosseln.

Also wie gesagt: Im Vorfeld Informieren und dann vor Ort in eine Verkaufsstelle, wo man dann ja auch nochmal beraten wird. Einen amerikanischen Wohnsitz, wie ich bei meiner Recherche vorher an einigen Stellen gelesen hatte, habe ich nicht nachweisen oder angeben müssen, es ging also ganz problemlos.


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