constantinmedia Blog

Just another guy blogging…



Was tun gegen (Trackback-)Spam? – Ich wehre mich!

Wer einen Blog betreibt, kennt das Problem – Spam. Nicht nur in Form von Kommentaren, sondern auch in Form von Trackbacks. Und auch wer im letzten Satz hauptsächlich Bahnhof verstanden hat, kennt das Spam-Problem wahrscheinlich von seinem E-Mail-Posteingang: Unerwünschte Nachrichten, die einem irgendetwas andrehen wollen.

Im Fall von Trackback-Spam in Weblogs wollen die Spammer ihr Suchmaschinen-Ranking steigern, weil jeder zusätzliche Link – eben z.B. in den Kommentaren (m)eines Blogs – zusätzliche Gewichtung mit sich bringt. Was man direkt dagegen tun kann? Es gibt z.B. unzählige WordPress-Plugins, die Spam-Einträge verhindern sollen. Ich habe auch einige aktiviert, aber leider schafft es ein Teil trotzdem immer wieder durch – und landet immerhin nicht direkt in den Kommentaren, sondern in einer Liste, deren Einträge manuell von mir freigeschaltet werden müssen.

Der Spam kommt fast immer aus dem Ausland und so hat man eigentlich keine Chance, dagegen anzugehen. Heute hatte ich allerdings innerhalb weniger als einer Stunde drei Trackback-Spamanfragen, zwar von amerikanischen IP-Adressen, aber mit Verlinkung einer deutschen Seite. Es handelt sich dabei um einen Zigarren-Onlineshop (den Link poste ich hier nicht, den Gefallen tue ich denen ganz bestimmt nicht). Für den Betreiber (deutsche Adresse, Ust.-Id etc. im Impressum) hoffe ich, dass er das nicht selbst initiiert hat, sondern auf eine billige Werbeagentur hereingefallen ist, die solche Maschen anwendet, um ihren Kunden dann ein besseres Ranking präsentieren zu können.

Wie dem auch sei, anstatt mich wie so oft einfach geschlagen zu geben, habe ich das Vorkommen gleich an zwei Anlaufstellen gemeldet, nämlich an die Wettbewerbszentrale und bei der Bundesnetzagentur (bei letzterer kann man übrigens auch unlautere Werbe-Anrufe melden!).

Viel Hoffnung mache ich mir allerdings nicht, schließlich müsste man dem Anbieter nachweisen können, dass er auch tatsächlich die Spam-Welle bei einem Anbieter geordert hat – und das dürfte ziemlich schwierig sein. Aber zumindest fühlt er sich vielleicht ertappt und wird solche Angebote in Zukunft nicht mehr nutzen, weil er merkt, dass es mehr schadet als nutzt. Und davon einmal ganz abgesehen: Man sollte sich einfach nicht alles gefallen lassen, sondern sich auch dann wehren, wenn die Aussicht auf Erfolg gering scheint („wer nicht kämpft hat schon verloren“ und so… ;)).

Übrigens kann man bei den oben genannten Stellen auch E-Mail-Spam und andere unerwünschte Inhalte (auch Websites, Foren etc.) und bei der BNetzA wie bereits erwähnt Telefon-Spam melden – stammt der Verursacher aus Deutschland, sind die Chancen sogar garnicht so gering, dass dort zumindest mal nachgeforscht und wenn möglich auch etwas unternommen wird.


War dieser Post hilfreich für Dich? Dann darfst Du dich gerne bedanken, indem Du mir einen Kaffee in Form einer PayPal-Donation spendierst! :-)
Spenden mit PayPal: $ USD | £ GBP | € EUR

, , , , , , , ,

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.