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Was das Ergebnis in Sachsen-Anhalt (nicht) für Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz zu bedeuten hat

Nach aktuellem Stand haben die Piraten bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 1,4% der Stimmen erhalten. Das klingt nicht viel und – ich will nichts beschönigen – das ist es auch nicht. Es lässt sich jetzt mit Sicherheit nicht vermeiden, dass sich das auf die kommenden parallelen Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz am nächsten Sonntag niederschlagen wird.

Denn manch einer, der sich eigentlich vorgenommen hatte, die Piraten zu unterstützen, wird jetzt sicher denken, dass die Stimme doch woanders besser aufgehoben ist. Hier ein paar kurze Punkte, warum man sich als Piraten-Sympatisant, aber auch als Mitglied, nicht entmutigen lassen sollte:

Ich persönlich gehe davon aus, dass wir in Baden-Württemberg zwischen 2 und 3% liegen werden. In Anbetracht der Tatsache, dass es unsere erste Landtagswahl ist, und des Budgets, das uns zur Verfügung steht (viel Material wurde privat von Mitgliedern beigesteuert), ist schon das eine herausragende Leistung; und es wird ein Zeichen an die etablierten Parteien sein, wie damals unsere 2,0% bei der Bundestagswahl 2009.

Es muss nicht gleich eine orange-grüne Regierung sein… ;-) Denn auch wenn ich als mehr oder weniger aktives Mitglied natürlich für die PIRATEN Wahlkampf betreibe: Wichtig ist vielmehr, dass ihr möglichst alle wählen geht. Denn eine Wahlbeteiligung von 52% ist, auch wenn sie damit deutlich gestiegen ist, immer noch kein Grund zum feiern. Ich würde mir wünschen, dass die Menschen wieder mehr Lust darauf bekommen, sich aktiv zu beteiligen, und wenn es eben nur das Abgeben ihrer Stimme ist. Wir können hier in Deutschland froh sein, dass wir das Recht haben, zu wählen, und darum sollten wir das auch nutzen.

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