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Software-Test: Filmora Video Editor von Wondershare | Teil 1/4

Teil 1/4: Erster Eindruck, User Interface, Usability

Videoschnitt ist immer so eine Sache… Zwar habe ich von Berufs wegen Adobe Premiere und After Effects zur Verfügung, aber für die Bearbeitung privater Urlaubsaufnahmen ist das dann doch wieder Overkill und treibt den Aufwand in eine unverhältnismäßige Höhe. So kommt es dann, dass Urlaubsvideos noch Jahre später halbfertig oder gar unangetastet auf der Festplatte herumliegen.

Der Hersteller “Wondershare” hat mir eine Lizenz für seinen Videoeditor “Filmora” zur Verfügung gestellt. Die Software verspricht einfache und schnelle Videobearbeitung mit Optimierungs- und Bearbeitungsfunktionen sowie einer Vielzahl von Effekten. Ob Filmora etwas taugt und auch semi-professionellen Ansprüchen gerecht wird, davon wollte ich mich gerne selbst überzeugen.

Installation

Unter http://filmora.wondershare.de/ kann man einen Installer herunterladen und dann entweder die kostenlose Testversion ausprobieren, oder eben die Software mittels Lizenzschlüssel zur Vollversion freischalten. Es handelt sich um einen Web-Installer, der die nötigen Komponenten herunterlädt.

Einstieg

Direkt im Anschluss wird man mit einem Start-Bildschirm begrüßt, der die Auswahl der Bildseitenformate “4:3” oder “16:9” zulässt und die Bearbeitungsmodi “Einfach-Modus” und “Voll-Modus” zur Verfügung stellt.
Filmora Start-Screen

Diese etwas holprig anmutende Übersetzung deckt sich auch mit den Texten auf der Website und lässt erst mal etwas Argwohn aufkommen. Aber wer wird schon vorschnell urteilen… Eigentlich nutze ich Software sowieso viel lieber auf Englisch, aber ich finde in diesem Startbildschirm noch keine Einstellungen, um die Sprache zu ändern. Man will den deutschen Markt ja offensichtlich erst erobern, daher das Angebot für dieses Review. Und das Design der Oberfläche sieht auch ganz modern und schick aus und macht einen guten Eindruck. Also weiter geht’s! Den Lizenzschlüssel gibt man übrigens über das Einkaufswagen-Icon rechts oben im Fenster ein.

Ich lasse die Voreinstellung 16:9 und wähle natürlich den Voll-Modus – keine halben Sachen! ;-)

Usability

Rechts oben ploppt zur Begrüßung ein Overlay auf, das auf Tutorial-Videos zum Schnell-Einstieg hinweist. Das ist eine feine Sache und ermöglicht Menschen, die Software nicht so intuitiv verstehen und nicht selbst erkunden möchten, in die Programmfunktionen hinein zu finden. Die Videos sind gut produziert und soweit ich das beim stichprobenartigen durchschauen feststellen konnte auch tatsächlich hilfreich. Allerdings sei gesagt, dass sie nur auf Englisch verfügbar sind. Für mich kein Problem, für andere aber vielleicht schon.

Die Tutorials sind auch jederzeit über das Sprechblasen-Icon rechts oben im Programmfenster aufrufbar. Die Tutorials sind für Einsteiger mit Englisch-Kenntnissen schon mal eine super Sache. Es gibt auch eine umfangreichere Online-Hilfe – aber auch hier ist die Sprache eher holprig. Nicht so schlimm, wie ungeprüft durch ein Übersetzungs-Programm gejagt, das auf keinen Fall – ich tippe eher auf einen Nicht-Muttersprachler mit (durchaus passablen) Deutsch-Kenntnissen. (Die Firma Wondershare kommt übrigens aus China, aber das nur am Rande).

Die Haupt-Bedienoberfläche setzt den cleanen Look fort, alles wirkt aufgeräumt und übersichtlich. Für mich ist alles auf den ersten Blick erfassbar und verständlich. Auch die Einstellungen habe ich jetzt direkt gefunden, das Icon rechts neben der Sprechblase öffnet das Hauptmenü, wie man es als Menü “Datei” aus anderen Programmen kennt. Das selbe Menü erreicht man auch idiotensicher über das Filmora-Logo ganz links oben. Redundanz, wo sie angebracht ist – der eine versucht es direkt über das Logo, der andere sucht ein Menü-Icon. Gefällt mir!

Filmora Haupt-Bedienoberfläche

Die holprige Sprache ist bisher das einzige Manko, hier muss Wondershare definitiv ansetzen, um im deutschsprachigen Markt erfolgreicher zu werden.


Im zweiten Teil geht es an’s Eingemachte und wir wollen mal schauen, wie einfach und wie gut das Editieren und Produzieren vonstatten geht.

 

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